Foto: Thomas Rößler

DIE SECHS LEBEN DER MASCHA KALÉKO
Eine biografische Revue mit Musik

Mit Gaby Bernstein (Texte), Barbara Scheck (Texte) und Christiane Mandernach (Klavier)

Einlass 19:00 Uhr)

Einlass 19:00 Uhr)

Theater im Viertel (TIV)

Karten 15,– / 10,– € unter +49 (0)681–390 46 02 oder karten@dastiv.de

Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, die Wilhelminische Zeit zusammengebrochen. Leben wollen – dieses Gefühl breitet sich bei vielen Menschen aus, rasant entwickelt sich Berlin zu einer der modernsten Metropolen Europas.

Mascha Kaleko lebt in dieser Zeit in Berlin-Spandau. Sie ist Jugendliche und arbeitet in einem Büro, am Abend schreibt sie am Küchentisch Gedichte. Sie schreibt über das, was sie tagsüber beobachtet: im Gewühl der Großstadtstraßen, in der U-Bahn, im Treppenhaus … Sie schreibt über Kollegen, Liftboys, Berühmtheiten, über die Telefonitis, über Kinder reicher Leute …
Dann reagieren die Nazis auf „diese Jüdin” – 1938 flüchtet sie mit ihrem Ehemann Chemjo Vinaver und ihrem zwei Jahre alten Sohn Evjatar nach New York.

Die Schauspielerinnen Gabriele Bernstein und Barbara Scheck erzählen und lesen aus dem Leben und Werk der Dichterin. Musikalisch untermalt und begleitet wird der Abend am Klavier von Christiane Mandernach mit Werken von G.Gershwin, E.Satie, H.Eisler u.a.

dastiv.de/programm/2017

 


Vorschau: 8./9. Juni 2018 im TIV:

 

Pionnierinnen

 

von mutigen Müttern und Töchtern.

 

Ein performativer Musik- und Theaterabend mit Gabriele Bernstein, Christiane Mandernach und Selektivton

Musik von Clara Schumann, aus dem 19.Jh und Selektivton

Texte aus Briefen und Dokumente der Hauptpersonen und Zeitgenossen

Angst und Missverständnis auf der einen Seite, Vertrauen und Liebe auf der anderen: Das Verhältnis zwischen berühmter Mutter und Tochter ist ein hochkomplexes Phänomen, das manchmal zur Nachfolge und manchmal zur Abwendung führt.

„Pionierinnen“ beleuchtet diese Verhältnisse unter anderem bei Marie Curie (Entdeckung der Radioaktivität) und ihren beiden Töchtern: Irène Joliot-Curie folgt ihren Spuren und entdeckt die künstliche Radioaktivtät. Beide werden mit dem Nobelpreis geehrt! Ève Curie-Labouisse hingegen wendet sich der Musik, der Literatur und Politik zu.

Das Vermögen, frech, klug und witzig zu schreiben, verbindet Hedwig Pringsheim mit ihrer Mutter Hedwig Dohm,der Frauenrechtlerin, und ihrer Tochter Katia Mann trotz etlicher Unterschiede in der Lebensführung.

Wir lassen uns von Eugenie Schumann in die Welt der Musik des 19. Jahrhunderts begleiten, die ungeachtet einiger Diskrepanzen ihrer Mutter Clara Schumann treu bleibt.

Es geht um außergewöhnliche Lebenskonzepte mutiger Frauen, die Resonanz ihrer Ideen in ihren Kindern, die Vielschichtigkeit ihrer Beziehungen und die Frage, was sie für ihre Zeit und was ihre Zeit für sie bedeutet hat.

Gabriele Bernstein, Text und Rezitation

Julian Mandernach, Video- und Audiokunst

Christiane Mandernach, Klavier

weitere:

Else Lasker Schüler okt2011